Archiv der Kategorie '.Werte und Normen'

Entschuldigung. Bitte.

Ein paar Männer laufen durchs Dorf und vermöbeln zwei Menschen. Sie kommen vor Gericht. Die Anwälte führen Alkohol als Entschuldigung an und fordern mildere Strafen.

Da komm ich nicht mit.
Jetzt kann schon Alkohol entschuldigen.

Ich hab bisher immer gedacht, wenn jemand sich etwas zuschulden kommen lassen würde, müsse er - um davon loszukommen - um Entschuldigung bitten. Und dann könnte derjenige, der den Schaden hätte, quasi Absolution erteilen, vergeben, die Schuld abnehmen. Der Schuldige könnte das nicht selbst.

Allerdings hat sich so eingebürgert, dass die Bitte um Entschuldigung unterbleibt. Rempeln wir uns an, raunzen wir ‘Tschuldigung (wenn überhaupt) und gehen weiter. Die Bitte, sozusagen entschuldet zu werden, entfällt. Kann man sich also selbst entschulden?

Wie absurd das eigentlich ist, zeigt der Vergleich mit greifbaren Dingen: Hat jemand Schulden bei Anderen, stellt er sich dann hin und verkündet, er entschulde sich, und wäre damit die Sache vom Tisch? Wie praktisch, ich könnte meine Schulden selbst ausgleichen. Oder muss er nicht vielmehr um Entschuldung bitten, dass man ihm also die Schulden erlasse?

Und nun kann schon der Alkohol entschuldigen. Unglaublich.

Alkohol kann eine Erklärung für diese Tat sein, ja.
Aber kann er auch eine Entschuldigung sein?

Armutszeugnistag!

Dieser Tage gibt’s Zeugnisse. Armutszeugnisse. Praktisch ist, dass sich die Betroffenen alle selbst eines ausstellen. Dann muss es sonst keiner mehr machen.

Frau Links: Wenn Sie wirklich meinen, dass eine Institution wie die Staatssicherheit ein vom Ideal her menschliches Zusammenleben sichern soll, dann stimmt etwas mit der Umsetzung des Ideals nicht.
Und wenn Sie meinen, dass eine Mauer ein System gegen Einflüsse von außen schützen muss, dann bauen Sie doch eine geschlossene Mauer um Ihr Haus. Dann kommt auch keiner rein.
Versetzung in den Landtag: Gefährdet.

Herr Post: Wenn Sie meinen, dass das Geld, was Sie aus der Gesellschaft ziehen, nicht wie allgemein üblich anteilig der Gesellschaft wieder zugute kommt, indem man Steuern zahlt, dann sehen Sie zu, dass Sie Ihr Geld nicht auf Kosten der Gesellschaft verdienen.
Versetzung aus dem Vorstand: Bereits erfolgt.

Herr Vau und Herr We: Wenn Sie meinen, dass - wie Ihre Anwälte im Prozess gerade lautstark verkünden - Sie “Ihr Geld wert waren”, dass sich “Ihre Investitionen ausgezahlt hätten” und dass Sie “zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gehabt hätten, etwas Unrechtes zu tun”, dann bedaure ich Sie; nicht, weil Sie so arme Schweine im System waren, die nix anders machen konnten, sondern weil Ihnen offensichtlich noch jetzt jegliches Bewusstsein für Moral fehlt. Aber für Moral gibt’s nun mal keinen Sündenbock.
Versetzung in den Strafvollzug: Nicht ausgeschlossen.

Ich kann verstehen, warum sich manche mit ihren Zeugnissen nicht nach Hause trauen.

Danke, ´Klimaschützer´.

Da sitzen sie nun also so vor sich hin und warten. Warten auf die nächste große Wahl. Damit endlich die eine der beiden Parteien alleine entscheiden kann. Wie das so läuft mit der Kernkraft. Und weil es bis dahin noch etwas dauert, kommt man halt mal auf Ideen. Leider auf schlechte.
Wenn also der Ölpreis ganz stark ansteigt, überlegen sie sich, man könnte jetzt doch mal davon reden, dass man sich vom Öl unabhängiger machen sollte. Und Kernkraft wäre die Lösung. Hat zwar nix miteinander zu tun, wie auf einem Spartensender ein Experte im Interview vermeldet, das hören aber nicht so viele.
Wenn die Preise mal wieder erhöht werden wollen, überlegen sie sich, die Pflichtabgabe an den Bund als Begründung zu nennen. Das sind zwar nur vier Prozent des Gesamtpreises, aber diesen Hinweis hören nur manche, wenn Sie zur rechten Zeit den richtigen Sender hören. Schriftlich haben es hingegen alle, mir haben Sie es auch geschrieben.
Und wenn das Weltklima in Gefahr ist, überlegen sie, sie könnten sich ja mal als Klimaschützer präsentieren. Das geht nicht, meint vielleicht noch jemand, das ist zu dreist, das merken die! Machen sie trotzdem. Jeder, der es nicht merkt, ist doch ein potentieller Kunde.

Und so schlage ich heute die Zeitung auf und sehe das vor mir:

zeitung-01.jpg

Wunderschöne Landschaft, prima Wetter, blendend weißes Kernkraftwerk an der Flussbiegung. Schön. Und dazu die message: Wer Atomstrom nutzt, schützt das Klima.

Da fällt mir gar nicht mehr viel zu ein.
Gut, mir fällt ein, dass es jedes Jahr in Gorleben Proteste gibt, weil dort niemand den Abfall haben möchte. Diesen radioaktiven. Zwei Seiten weiter in der Zeitung lese ich zudem von Anwohnerprotesten gegen die Flutung eines einsturzbedrohten Bergwerks, in dem bereits reichlich radioaktive Fässer lagern. Eigentlich will niemand, aber auch wirklich niemand, solchen Müll in seiner Nähe haben.
Mir fällt ein, dass gelegentlich mal eine Trafostation brennt und ein Kernkraftwerk besser mal schnell abgeschaltet wird, weil es ein bisschen gefährlich mit dem Zeugs ist.
Mir fällt ein, dass Flussfauna und -flora in Mündungsbereichen von Kernkraftwerken sich ein bisschen verändert haben, der Temperatur wegen.
Mir fällt ein, dass gerade eine Studie diskutiert wird, nach der im Einzugsbereich von Kernkraftwerken das Risiko einer Leukämieerkrankung doch ein bisschen höher zu sein scheint als anderswo.
Mir fällt ein, dass es bei Radioaktivität um Zeiträume geht, die mit denen der Klimaveränderungen in keinster Weise vergleichbar sind.
Sonst fällt mir dazu gar nichts ein.

Das muss man sich mal vorstellen:
Man tippt das Wort Klimaschützer ein und landet bei der Atomindustrie.
Auf die Idee muss man erstmal kommen.

GEWINNSPIEL!

Nix da. Gewinnspiel gibt’s hier nicht. Auf keinen Fall. Bloß nicht.

Erinnert mich immer an das Klischee des Rummelplatzes: Mit sonorer und mikrofonverstärkter Stimme steht ein Mittfünfziger mit Bauch vor einem breiten Anhänger, voll mit Plüschhasen (je nach Saison auch Nemo-Fischen o. ä.), silbernen Gasballons und Spielzeuggewehren, der Platz davor übersät von roten Papierfetzen, und schon bzw. noch von Weitem hört man ihn sein immerwährendes Credo leiern:
Gewinne, Gewinne, Gewinne. Kommen Sie, kaufen Sie. Jedes dritte Los gewinnt.
Gewinne, Gewinne, Gewinne.        .  .  .

Warum wird man nur so zugetextet mit Gewinnspiel hier, Gewinnspiel da? Keine Zeitschrift ohne Supergewinne, keine Fernsehsendung ohne Aussicht auf das große Glück.
Tja, das große Glück. Aber für wen?

Früher (ach ja, damals …) hatte man ja wirklich noch das Gefühl, etwas geschenkt zu bekommen, wenn man gewinnt. Einzig und allein die Post hätte guten Grund gehabt, Gewinnspiele aus Eigennutz zu betreiben, lief doch jedes Gewinnspiel darauf hinaus, bis zum Einsendeschluss Donnerstag in einer Woche oder so eine Postkarte mit dem Lösungswort zu schicken. Gut, Kundenbindung mag, wenn auch noch nicht unter diesem tollen Begriff, schon damals das Ziel der Zeitschriftenhersteller und Radio- und Fernsehmacher gewesen sein, aber die Gewinne gab’s einfach so.

Heute? Heute finanziert der Teilnehmer ja den Gesamtgewinn. Abzüglich Spesen sozusagen. Wenn eine Sendung einen Sofortgewinn von 500 EURO verspricht und der gebührenpflichtige Anruf 49 Cent kostet - dann kann ich mir schnell ausrechnen, wo die Gewinnzone beginnt. Und wenn die Frage dann noch so dämlich ist, dass nicht nur einige hochgradig pfiffige Mitmenschen die Antwort überhaupt wissen können, sondern vielmehr das Feld der möglichen Mitrater bis fast ins Unendliche ausgedehnt wird - dann wird klar, dass “Gewinnspiel” nur heißt: Ihr spielt, wir machen Gewinn.

Mit einer Selbstverständlichkeit suggerieren die Medien, welche Möglichkeiten der Augenblick angeblich bietet. Immer ist die Rede vom Glück. Was ist Glück? Ist Glück, 500 Euro abzüglich Gebühren für monatelang regelmäßiges gebührenpflichtiges Anrufen erhalten zu können?
Ist Glück, mit Riesengewinnen sein bisheriges Leben zu ändern?
Wenn das Glück ist, ist das bisherige Leben dann Unglück?

Und: Wie kann man mit der Zeit innerlich eine Art Rechtsanspruch auf’s Glück entwickeln? Ich spiel schon so lange und hab noch nie was gewonnen…

Ist bei mir etwas anders: Ich spiel nicht und hab noch nie etwas gewonnen. Unglücklich bin ich nicht. Natürlich hätte auch ich Ideen, bekäme ich  einen Millionengewinn. Aber ich will mich nicht davon abhängig machen, ständig auf die große Veränderung zu warten, immer einen Teil für den kleinen Kitzel auszugeben.
Man müsse dem Glück ja die Möglichkeit geben, hör ich da.
Das denke ich auch. Nur brauch ich dazu kein Gewinnspiel.

Fragen an Frau P.

Werte Frau P.,

ich erfuhr gerade von Ihrem Ansatz, die Ehe auf sieben Jahre zu begrenzen. Ein lobenswertes Unterfangen, ohne Zweifel.
Um mir ein genaueres Bild machen zu können, hätte ich da nur noch ein paar Fragen.

Erstens:
Gilt diese Regelung dann auch rückwirkend für bereits geschlossene Ehen?
Ist man eventuell schon gar nicht mehr verheiratet?
Wird zumindest eine Übergangsfrist gewahrt, in der man seine Ehe nachträglich aufrecht erhalten kann?
Gibt es vielleicht die Möglichkeit eines Abos?

Zweitens:
Sind eventuell aus der Ehe hervorgegangene Kinder nach sieben Jahren auch elternlos?
Dürfen sie sich neue Eltern suchen?
Dürfen die Eltern die Kinder ablehnen?

Drittens:
Könnte es - ähnlich wie im Fußballgeschäft - Ablösesummen, Ausstiegsklauseln, vorzeitige Vertragsverlängerungen zu besseren Konditionen u. ä. geben?
Muss man um seinen Stammplatz bangen?
Darf man bei besser dotierten Angeboten nur mit Zustimmung des derzeitigen Vertragspartners Verhandlungen aufnehmen oder auch ohne?
Sind Wechselfristen einzuhalten?
Ist innerhalb der EU ein Wechsel einfacher als außerhalb?
Und auch: Kann man mehrmals verlängern?
Oder folgt irgendwann so etwas wie Elfmeterschießen, um eine Entscheidung herbeizuführen?

Viertens:
Ist, wenn der staatliche Schutz von Ehe und Familie nach sieben Jahren erlischt, ein eventueller kirchlicher Segen ebenfalls betroffen?
Ändert sich also die bis-dass-der-Tod-euch-scheide-Formel in bis-mindestens-sieben-Jahre-vorbei-sind?
Müssen Extraanträge zur Segensverlängerung gestellt werden?

Fünftens:
Müssen es wirklich sieben Jahre sein?
Kann die Dauer nicht grundsätzlich flexibel sein?
Welche Mindestdauer sollte denn vorliegen?
Mehr als zehn Minuten?

Sechstens:
Gibt es dann Eheringe mit Mindesthaltbarkeitsdatum?

So viele Fragen, Frau P. Ungeduldig harre ich Ihrer Antworten. Ich bin froh, dass sich endlich jemand für die Freiheit der Ehepartner einsetzt. Ach ja, wenn Sie mir antworten, könnten Sie mir vielleicht gerade nochmal den Artikel des Grundgesetzes nennen, in dem der Zwang zur Ehe verankert ist, er ist mir gerade entfallen.

Mit freundlichen Grüßen
Yulius

Das Arglos-Paket

Ich habe den Eindruck, die Telekom wird so langsam das ZDF der deutschen Telefonanbieter. Der Kundenstamm wird alt und älter, die Jugend geht schon lange woanders telefonieren und man hat immer noch den Eindruck des Öffentlich-Rechtlichen, obwohl die Privatisierung ja schon etwas zurück liegt.

Und ähnlich salbungsvoll wie beim ZDF Werbung für Tabletten zum besseren Abführen, Salben für die Durchblutung der Beine oder Treppenlifte die Schlagersendungen und Herzschmerzserien umrahmen, so flattern von der Telekom regelmäßig Angebote bezüglich des Telefonanschlusses ins Haus. Albert besuchte mit mir heute seine Großmutter, und zum wiederholten Male zeigte diese mir einen Schrieb der Telekom, der für eine Flatrate für Internet und Telefonieren warb. Sieh mal, Yulius, sagte sie, ich hab zwar noch kein Internet, aber dieses Angebot sollte man dann doch machen, oder? Ich ließ mir den Brief und die Faltbroschüre geben und studierte beides ein Weilchen, während Albert von Großmutter bespielt wurde.

Ich muss sagen: Das ist schon hart an der Grenze. Gut, jede Firma darf darum bemüht sein, ihren Kunden Angebote zu machen, die sie weiterhin an das Unternehmen binden. Aber hier quasi das ZDF-Publikum mit Angeboten zu locken, die es nicht verstehen kann, ist meiner Meinung nach nicht fair. Da gibt es nunmal einen Stamm von Kunden, der wohl nicht zuletzt aus traditionellen Gründen einfach das Telefon bei der Bundespost behält, so wie früher, weil der Wechsel zu anderen Anbietern so unsicher scheint und man es gern einfach so belässt. Und dann fährt man einfach mal Begriffe wie WLAN, Highspeed-DSL, Flatrate und Modem auf, hebt Wendungen wie kostenlos ins deutsche Festnetz hervor, garniert das ganze mit kleinen Sternchen und nennt das dann Sorglos-Paket oder ähnlich. Wobei dieser Sorglos-Begriff ja auch von einer Konkurrenz (Tele2Sorglos) benutzt wird. Sah ich auf einem anderen Flyer bei ihr in der Küche liegen. Aber die Telekom nutzt das Vertrauen in die Tradition, um Angebote zu erstellen, die bei weitem nicht das beste auf dem Markt sind. Hier beispielsweise sind die Gespräche zu anderen Telekomfestnetzteilnehmern abgedeckt, nicht alle Festnetznummern. Für den Internetanschluss fallen natürlich Hardwarepreise und Nutzungsentgelte an. Steht ja auch alles da. Aber schön klein, als Sternchenerläuterung, mit einer Menge Zahlen und Einschränkungen (DSL 6000, wenn bei Ihnen verfügbar etc.). Hervorgehoben sind natürlich die Ersparnisse (Anschlussgebühr von … entfällt bis dann und dann, 20 Euro Gutschrift bei Internetbestellung etc.). Wobei ich mich dagegen wehre, von Ersparnissen zu reden, wenn man einen Vertrag mit regelmäßigen Mehrkosten abschließt. Und wenn die Werbung mir suggeriert, für etwa 45 Euro wär alles machbar, und im kleinen Beitext eine Preisreduzierung bei einem notwendigen Gerät vorgestellt wird, tu ich mich schwer damit, vom großen Glück zu sprechen.

Ein Fünfminutenblick meinerseits kann solch eine Vertragsbindung (grad noch) verhindern. Ohne eine Experte zu sein, weiß ich doch grob Bescheid bei Tarifstrukturen, Anbietern und technischen Voraussetzungen. Die Zielperson dieser Werbung nicht. Und diese war drauf und dran, einen 24-monatigen Vertrag zu unterzeichen.

Ich hab auf jeden Fall gedacht: Sorglos ist das Paket nicht. Treffender wäre wohl Arglos-Paket.

Jugend und Ehe

Eben im Garten:

Ich räume gerade alle Sachen zusammen, Sandkasteneimer und Förmchen, Jacks Tor und den Ball, das Dreirad, die Stelzen - was halt alles so anfällt an einem Nachmittag im Sommer.

Hinter der Hecke sind derweil Jugendliche von nebenan zu hören, lautstark und nicht zu ignorieren:

Hast du die Eheringe?

Bitte, was? Habe ich richtig gehört? Ich bleibe stehen.

Mensch, wo sind denn die Eheringe?

Tatsächlich, sie sprechen von Eheringen!

Wir brauchen die Eheringe, jetzt!

Aha. Jetzt.
Gut, sich über die Ehe Gedanken zu machen, muss ja nicht falsch sein. Und in dem Zusammenhang auch die symbolisch wichtigen Eheringe mitein-zubeziehen, ist naheliegend.
Trotzdem bin ich ein wenig überrascht.

Frag doch Mama mal!

Oh, der Rat der Mutter. Sehr gut.

Mama, wo sind die Eheringe?

Keine Ahnung, frag Papa, der hat sie zuletzt gehabt!

Äh, werden die Eheringe weitergegeben? Gibt es nicht ausreichend für alle?
Ist die Tochter - deren Stimme ich zu erkenne meine - überhaupt schon verheiratet? Wenn, dann bestimmt noch nicht lange.
Heiraten junge Leute doch wieder früher heutzutage?
Interessant!

Wo ist’n Papa jetzt? Ohne Eheringe können wir nicht weitermachen.

Upps! Stör ich etwa? Ich fühl mich zunehmend unwohler, absolut fehl am Platze.
Ich weiß nicht, wovon sie reden, will es aber auch eigentlich gar nicht so genau wissen.

Papa sagt, die sind in der Tasche!

Naja, mit den Eltern scheinen sie ja frei über alles reden zu können, auch gut.
Ich bin außerdem gleich fertig mit Aufräumen. Besser so.

In der Tasche sind keine!

Hä?! Geht es um irgendwelche Eheringe? Wieso das denn?
Ich komme nicht ganz mit.

Doch, ganz unten sollen sie sein!

Mensch, so ein Rummel um ein paar Eheringe. Ich habe die Jugend offensichtlich unterschätzt.
Oder es geht um ein freies Hochzeitsritual?
Sei’s drum, so ein bewußter Umgang mit Beziehungen sollte ja durchaus honoriert werden.

Ach, hier sind sie!

Endlich!

Wir haben sie!

Ich wünsche euch alles Glück der Erde!
Ein bisschen Erleichterung mischt sich mit etwas Freude.

Sie waren ganz unten unter dem Zelt!

Da wurde es mir klar.
Ich verstummte sozusagen innerlich.
Morgen mache ich besser einen Termin beim Ohrenarzt.

Ich hatte immer Eheringe verstanden.
Nicht Heringe.

W8

w8.jpgAcht Wahrheiten.
Ein Stöckchen von wortteufel.
Nun werden also acht Wahrheiten von mir erwartet.
Mit Erwartungen tue ich mich schwer.
Und da das schon eine Wahrheit ist,
beantworte ich gerne das Stöckchen.
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Die 1. Wahrheit: Ich tue mich schwer damit, Erwartungen zu erfüllen.

Es ist ja nicht so, dass ich Erwartungen extra nicht erfülle. Außerdem geht es nicht um jegliche Art von Erwartungen. Aber ich überlege Dinge eigentlich lieber selbst. Druck kann ich schlecht vertragen.
Am schwersten fällt es mir, Erwartungen von Leuten zu erfüllen, die meinen, ich müsste irgendwie so sein: Leute, die ich von früher kenne, von denen ich mich aber weg entwickelt habe, Leute, die meinen, man macht etwas so, und und und.
Natürlich erfülle ich Erwartungen, die berechtigt an mich gestellt werden. Habe ich für jemanden zu sorgen, bin ich voll und ganz da. Braucht mich jemand, bin ich zur Stelle.
Aber: Meint jemand, man sollte doch mal, das wär so schön, war doch immer so, kann man doch: Nee, das kann ich nicht.
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Die 2. Wahrheit: Ich muss immer mal unvermittelt bei Musik weinen.

Da kann ich gar nichts gegen machen. Häufig ist es, wenn mir Musik, die ich lange nicht gehört habe, wieder zu Ohren kommt. Genauso kann es sein, das die ersten Klänge eines Konzertes oder einer neuen CD der Auslöser sind.
Dass Musik so schön, so intensiv sein kann! Die Art der Musik ist nicht entscheidend - wobei, ehrlich gesagt, ein Technosong mich noch nicht zum Weinen gebracht hat. Andererseits: Eigentlich ist Techno auch zum Heulen.
Davon abgesehen ist die Tatsache, dass mir Tränen in die Augen treten, nicht die mir in der Musik ebenfalls vertraute Möglichkeit des Schauer-über-den-Rücken-laufens, das ist noch was anderes. Das kann ich mit bestimmter Musik ein bisschen provozieren.
Den Tränenfluss nicht.
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Die 3. Wahrheit: Ich liebe die Berge.

Der Inbegriff von Entspannung sieht für mich so aus:

Ich packe meinen Rucksack und schnüre die Schuhe. Der Morgen ist noch neu. Es geht langsam in den Wald hinein. Die Bäume sind nass und tropfen herab. Es ist kühl. Die Luft riecht auf einzigartige Weise. Ich setze Schritt vor Schritt. Ein Atemrhythmus ergibt sich. Schweiß bricht aus. Es geht höher und höher. Kurze Pausen zum Trinken und Durchatmen. Der Wald bleibt zurück, es öffnet sich. Dann: Ein neuer Blick. Die erreichte Höhe wird deutlich. Wolken ziehen unter mir durch. Der Rucksack wird schwerer. Jeder Schritt ist bewusst. Zeit vergeht. Der Weg wird steiniger. Eine kleine Hütte wird erreicht. Kuhglocken läuten. Grüne Wiesen, steindurchsetzt. Hohe Gipfel dahinter. Sonne und Wolken. Ein Glas bei der Hüttenwirtin, billig. Ich sitze auf der Holzbank, lehne mich an die Hüttenwand. Ich atme durch.

Das ist es.
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Die 4. Wahrheit: Ich denke oft an meinen Großvater, wenn ich in den Spiegel schaue.

Als meine Schulzeit beinahe zuende war, ist mein Großvater gestorben. Er hatte eine gute Stunde entfernt gewohnt. Ich hatte eine typische Großvater-Beziehung zu ihm, soll heißen: Bis dahin standen eher regelmäßige Sonntagsbesuche an, Fünfmarkstück in die Hand, draußen rumlaufen und so. Fragen nach früher und das Bewusstsein für seine Geschichte kamen vielleicht gerade erst auf. Heute würde ich gerne mit meinem Großvater reden, ihn vieles fragen.
Er war einige Monate krank gewesen, sein Tod kam nicht allzu überraschend. Der Tod an sich war schon damals kein Tabuthema, ich konnte ganz gut damit umgehen. Ein paar Tage vor der eigentlichen Beerdigung bestand die Möglichkeit, ihn noch einmal zu sehen. Ich fuhr mit meinen Eltern hin. Es war sehr eindrücklich. In Ruhe betrachtete ich ihn, sein Aussehen, sein Gesicht. Die Züge prägten sich mir deutlich ein.
Am Abend zuhause kam ich gerade ins Bad, als mein Vater vor dem Spiegel stand. Ich sah in sein Gesicht und entdeckte plötzlich ganz viel von meinem Großvater, von den Zügen, die ich am Nachmittag gesehen hatte..
Später ging ich in den Keller in mein Zimmer. Als ich dort selbst vor dem Spiegel stand, ging es mir ein weiteres Mal so: Ich sah wieder die Züge meines Großvaters und mich sozusagen als dritten in der Reihe. Es waren die Ähnlichkeiten im Aussehen, die gleichen Züge, doch über drei Generationen verteilt. Ein kleiner Blick in den Lauf der Welt.
Noch heute, wenn ich vor dem Spiegel stehe, sehe ich oft meinen Großvater.
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Die 5. Wahrheit: Ich habe keine Ahnung von Pflanzen.

Ich muss es gestehen: Von Botanik in jeglicher Form habe ich keinen blassen Schimmer. Natürlich kenne ich grundsätzliche Formen und kann sie unterscheiden. Ich kenne und erkenne Birke und Sonnenblume, Eiche und Rose, Kastanie und Klee. Aber dann ist eigentlich schon Schluss.

Nicht, dass ich ignorant wäre. Ich denke nicht, dass ich es nicht nötig hätte, mich mit Pflanzen abzugeben. Es ist mir auch durchaus unangenehm. Und ich bemühe mich auch. Ich bin fleißig dabei, die Pflanzen in unserem Garten zu lernen. Meine Liebste hat ein Händchen dafür, es grünt und sprießt nur so, unglaubliche Fülle erwächst im Frühjahr aus so manchem vermeintlich toten Stück Beet, üppiges Buschwerk, Farbenpracht und Formenvielfalt auferstehen quasi über Nacht. Und ich genieße es. Allein: Ich weiß nicht, was da blüht.

Ich lebe mit dieser Schwäche. Ich halte es da mit Helmut Zerlett. Der war früher vornehmlich Bandleader und nachher  immer öfter auch Dialogpartner von Harald Schmidt. Er sagte in einer Sendung, als es gerade mal um Pflanzen ging, einen Satz, der es auch für mich trifft:
Für mich ist alles Ginster.
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Die 6. Wahrheit: Ich mache mir gerne Gedanken.

Meine Erinnerung an griechische Philosophen ist nicht besonders gut. Hängen geblieben ist etwas von Sokrates, der sagte, er wisse, das er nicht wisse, und damit verdeutlichte, dass man die Weisheit zwar versuchen kann, zu erreichen, sie aber nicht gepachtet hat.

Ich muss sagen: Nichts ist mir suspekter als jemand, der genau weiß, wie die Dinge laufen. Nicht, dass niemand eine Ahnung von irgendwas hätte; es geht mehr um den Umgang mit Wissen. Im Studium hatte ich ein Seminar belegt, das fächerübergreifend angelegt und aus diesem Grund auch mit zwei Professoren bestückt war. Absolut auffällig war der Unterschied in der Vorgehensweise der beiden. Es ging um ein zu untersuchendes Objekt, und während der eine gemeinsam mit uns Studenten überlegte, was es damit auf sich haben könnte, und was er hier sehen würde, wobei er nicht wüsste, wie wir das sähen, sprang der andere dazwischen und erklärte uns genau, was wir da vor uns hätten. Das machte mich eher nachdenklich.

Ebenso erinnere ich mich an ein nicht allzu begeisterndes Pflichtseminar mit nicht allzu ansprechendem Inhalt, in dem der dortige Professor irgendwann mit erboster Stimme darauf hinwies, dass das große Kunst wäre, und er sich verbitten würde, dieser weiterhin nur mäßiges Interesse entgegenzubringen. Das war zwar praktisch, weil man nun nicht mehr selbst überlegen musste, ob es große Kunst war oder nicht. Aber auch das machte mich nachdenklich.

Ich finde, wenn jemand einer Meinung ist, hat das schon mal seine Berechtigung. Und wenn jemand einer anderen Meinung ist, hat das auch schon mal seine Berechtigung. Dann kann man gemeinsam herausfinden, was es damit auf sich hat. Und hinterher vielleicht immer noch unterschiedlicher Meinung sein, vielleicht auch die Meinung des anderen unmöglich finden. Es gibt sie trotzdem, also habe ich nicht die Berechtigung, sie zu verdammen, nur weil ich sie nicht nachvollziehen kann.

Vielleicht ist es dieser Haltung zu verdanken, dass man Bundestagswahlen und Politikerreden übersteht, nicht im Streit mit allen Mitmenschen lebt und immer wieder neue und zum Teil faszinierende Blicke auf bzw. Einblicke in das Leben erhält.
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Die 7. Wahrheit: Ich sage oft mal Sachen einfach nur so.

Das ist manchmal ein bisschen problematisch. Ich bin vielleicht mit anderen im lockeren Gespräch, es wird nett geplaudert, irgendwas wird gesagt, ein Wortspiel oder eine Bemerkung oder ein Kommentar oder ein gespielt hämischer oder ein gewitzter oder gerne auch dummer Satz geht mir durch den Kopf - schon sag ich ihn.
Schwierig: Mir geht’s nur darum, es mal zu sagen. Ich mein das eigentlich gar nicht. Äußert jemand leise Selbstzweifel, bestätige ich ihn gespielt. Hat jemand eine echte Frage, fällt mir nur eine Bemerkung ein, die herrlich absurd wäre. Und mache sie.
Ich bin also an einer Plauderrunde beteiligt, betrachte den Gesprächsverlauf irgenwie ein bisschen von außen, wie ein Theaterstück, und führe es einfach weiter. Manchmal sollte ich da besser nichts sagen. Oft kann ich die Leute gar nicht richtig einschätzen, kenne sie nicht immer alle. Die gucken mich dann gerne mal ein bisschen komisch an. Was ich verstehen kann. Andererseits ist es auch möglich, die Runde enger zusammenzuschweißen und einen netten weiteren Abend zu verbringen.

Beispiel?
Ich bin auf einer Uni-Party überwiegend Ehemaliger, der Abend ist nett, Musik läuft, ein kleines Feuerwerk brennt ab, irgendjemand holt ein Bier, wir stoßen an, ich sage: Auf Hannelore Kohl.
Um’s mal zu sagen.
Besagte Frau Kohl war Tage zuvor aus dem Leben geschieden, die Medien hatten ein etwas seltsames Spiel mit den Hintergründen ihres Todes getrieben - Lichtallergie und so - und die mediale Betroffenheit dominierte das Zeitgeschehen. Und? Muss man da beim Zuprosten Auf Hannelore Kohl sagen?
Nein. Muss man nicht. War aber schon passiert. Erstem Oha und Nach-Luft-schnappen folgte eine kleine inhaltliche Diskussion über besagte Medienphänomene, und es entwickelte sich zu einem ganz guten Abend.
Aber: War das nötig?

Ich will mich bessern. Eigentlich.
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Die 8. Wahrheit: Ich habe gerne ein Kind an der Hand.

Ganz ehrlich: Es gibt nichts Schöneres als die Hand eines Kindes an der eigenen, besser wohl: in der eigenen. Ein warmes Patschehändchen, gern etwas verklebt oder feucht, ein bisschen dicklich, und die Fingerchen greifen in die Handfläche, suchen Halt. Die eigene Hand umschließt die Kinderhand, sorgsam, hält zur Not das ganze Gewicht, wenn es zum Stolpern kommt, greift auch mal fester, wenn ein Loslassen nicht sein darf.

Vielleicht liegt es daran, dass es so viel mehr ist als das bloße Halten einer Hand. Es hat ganz viel mit dem Menschen zu tun, mit Liebe, mit Geborgenheit und Vertrauen, mit Nähe, Begleitung und Führung. Alles durch die Verbindung zweier Hände auf dem gemeinsamen Weg.

Händchen in Hand. Und dann stapft man los.
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Kein Märchen

Es war einmal ein Pöbel. Es war kein besonderer Pöbel, nein, es war ein ganz normaler Pöbel. Sozusagen ein gemeiner Pöbel.

Dieser Pöbel hatte nichts zu tun. Und weil er nichts zu tun hatte, hatte er auch nichts Besseres zu tun. Nichts Besseres als einfach nur rumzupöbeln.

Und als einmal, an einem schönen Tag, sich viele Leute aufmachten, um sich auf den Weg zum Zoo zu machen, fiel dem Pöbel nichts ein, also auch nichts Besseres, als sich hinten dranzuhängen und mitzukommen.

Na prima, dachten die Leute, da sind wir ja gleich noch ein paar mehr, da werden sich die Tiere aber dolle freuen, wenn wir so zahlreich erscheinen. Und so zogen die Leute los, durch die ganze Stadt, und sie hatten gar lustige Kostüme dabei, sie spielten laut auf und ließen ihre Stimmen durch alle Straßen erschallen.

Der gemeine Pöbel fand das bald zu langweilig. Hatte er sich zuerst noch hinten an den Umzug angeschlossen, merkte er doch bald, dass das keinen Spaß machte. Und so nahm er sich ein kleines Steinchen, das am Wegesrand lag, und ließ es gar lustig durch Luft fliegen. Ach, was war das für ein herrlich Ding! Bald warf er Stein um Stein, immer größere mussten es sein. Nun kam auch Bewegung in die Leute, und so wurde es ein munteres Treiben, ein Jagen und Laufen, dass einem Hören und Sehen vergehen mochte. Ei, was war der Pöbel froh.

Und so ging der Pöbel am Abend zufrieden und erfüllt nach Hause, frohgemut ob der vollbrachten Arbeit. Was Besseres viel ihm natürlich nicht ein.


Es ist doch, ehrlich gesagt, zum Heulen.

Wellness-Urlaub

wellness-2.jpgWir sind total im Trend. Wir machen jede Mode mit. Lifestyle ist unsere Sache. Wir kleiden uns bewusst, wir essen bewusst, wir leben bewusst. Und wir machen bewusst Urlaub.
Das gilt zumindest für Albert.

Albert durfte zwei Nächte bei den Großeltern übernachten. Das war Urlaub. Aber nicht irgendein Urlaub; es war Wellness-Urlaub.

Albert ist bald zwei Jahre alt. Albert ist trotzig. Das ist normal. Das hat oder hatte jeder mal. Heißt zum Glück Trotzphase, lässt sich daher aushalten.

Im Alltag äußert sich das klassisch. Will nich!, sagt Albert, wenn er etwas nicht will. Er will ständig etwas nicht. Will nich, will nich, will nich! Was ihm auch nicht groß hilft. Denn seine Eltern meinen, trotzdem einen Erziehungsaspekt anzusetzen, der da lautet: Will nich! hilft nicht bei Dingen, die grundsätzlich wichtig sind. Soll heißen: Sätze wie ‘du kannst ruhig dein Gemüse essen’ oder ‘wir ziehen dir für draußen Gummistiefel an’ oder ‘trink noch etwas, bevor wir losfahren’ oder ‘jetzt geht es ins Bett’ können mit will nich! nicht einfach blockiert werden.

Aber man muss ja mal Urlaub machen. Bei Großeltern. Wellness-Urlaub.

Möglicherweise führte diese erste Besonderheit, den Schnuller nicht - wie sonst zuhause - ausschließlich im Bett, sondern ständig im Mund haben zu dürfen, zu dieser sprachlichen Äußerung, die die Großeltern einfach nur missverstanden haben. Denn beim ersten Anflug von Trotz war von Albert - so erzählte man hinterher - laut und mit Nachdruck nur eines zu hören:
Well ness!

Und das scheint dem Urlaub seine Prägung aufgedrückt haben, es war sozusagen die Losung, um die Pforte zum Reich der Urlaubsentspannung zu öffnen. Well ness! brauchte Albert nur zu sagen. Und jeder Wunsch wurde mit Hingabe erfüllt.

Ach, wie herrlich stelle ich mir das vor: Wellness-Urlaub, wenn man trotzig ist.
Ich sehe es vor mir: Ein gekiester Weg, der zu einer abgelegenen Villa führt (’Wo eine Villa ist, ist auch ein Weg’), in der zwei rüstige Besitzer dem Gast jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Lange Flure und hohe getäfelte Wohnräume, die vor antiquarischen Möbeln nur so (s)trotzen, eine Küche, aus der verführerisch der Duft von Antipasti herüberweht, ein Lesesaal mit Schriften von Novalis bis Trotzki, eine Filmothek, in der auch Dr. No vertreten ist, Kunstobjekte der Gegenwart, im Hintergrund Musik von Nono und eine Terrasse mit unvergleichlichem Blick auf die gesamte Gegend.

Auch wenn es so wohl nicht gewesen ist, eines muss ich sagen:
Ich gönne es Albert.
Dafür ist Urlaub da.
Dafür sind Großeltern da.